Fördern und Fordern
Förderung der Lesekompetenz (Schulkonzept)
Die Förderung der Lesekompetenz basiert in unserer Grundschule auf 6 Bausteinen:
- Steigerung der Lesekompetenz als durchgängiges Unterrichtsprinzip
In allen Unterrichtsfächern wird gelesen. Wir achten sowohl auf das flüssige, sinnbetonte Lesen als auch auf Sinnentnahme, Informationsgewinn und die richtige Umsetzung von Information. - Einführung des Leselotsen
Der Leselotse ist ein Fächer mit 7 Fächerblättern, die Schritt für Schritt die Aktivitäten beim Lesen eines Textes anleiten. Er macht Schüler mit grundlegenden Lesestrategien bekannt (Vermutungen äußern, Vorwissen einbringen, Fragen stellen, unbekannte Wörter klären, wichtige Textstellen unterstreichen…). Er lenkt durch einen Text und fordert zum Reflektieren des Leseprozesses auf. - Regelmäßige Büchereibesuche
Alle Klassen besuchen regelmäßig die Bücherei und/oder leihen sich Bücherkisten aus. - Arbeit mit „Antolin“
Antolin ist ein Programm im Internet. Mit einem Passwort, das jeder Schüler von seinem Lehrer bekommt, kann er sich anmelden und Fragen zu einem gelesenen Buch beantworten. Durch das richtige Beantworten kann man Punkte sammeln. Die Bücherei in Großostheim verfügt über viele Bücher, die in das Antolin-Programm aufgenommen sind, so dass die Schüler dort eine reiche Auswahl vorfinden. - Elternmitarbeit: Lesemütter in der 1. und 2. Jahrgangsstufe
In der 1. und 2. Jahrgangsstufe unterstützen Lesemütter immer wieder die Lehrer, indem sie mit kleinen Gruppen Lesen üben. - Vorlesestunde
Nicht nur selbst lesen, sondern auch vorgelesen bekommen, steigert die Lesekompetenz, insbesondere die Teilbereiche Verstehen und Verstehend Zuhören können.
Die Vorlesestunden sind Bestandteil des Unterrichts, finden aber auch von Zeit zu Zeit klassenübergreifend oder mit außerschulischen Personen statt.

Initiative lesen.bayern
Sinus-Mathematik
Die Grundschule Großostheim ist Sinus-Schule
Der Schwerpunkt liegt auf „Prävention von Lernschwierigkeiten in Mathematik“.
Die teilnehmenden Schulen erhalten im Verlauf des Programms fachkompetente Begleitung durch SINUS-Beraterinnen und -Berater und werden im Rahmen mehrerer Veranstaltungen zur Prävention von Lernschwierigkeiten umfassend fortgebildet.
Die Lehrkräfte verbessern so ihre diagnostischen Fähigkeiten und entwickeln ein präziseres Verständnis für individuelle mathematische Lernprozesse.
Hier ein Auszug aus der Internet-Seite des Sinus – Programms.
SINUS an Grundschulen in Bayern
Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts
Bayerische Grundschulen beteiligten sich ab dem Schuljahr 2004/05 an den bundesweiten Modellprogrammen SINUS-Transfer Grundschule und SINUS an Grundschulen. Seit dem Schuljahr 2013/14 wird mit SINUS an Grundschulen in Bayern an die SINUS-Entwicklungsprogramme angeknüpft. Derzeit beteiligen sich rund 220 bayerische Grundschulen. Die SINUS-Module beschreiben typische, empirisch ermittelte Problembereiche des Unterrichts:
- Gute Aufgaben
- Entdecken, Erforschen, Erklären
- Schülervorstellungen aufgreifen, grundlegende Ideen entwickeln
- Lernschwierigkeiten erkennen
- Talente entdecken und unterstützen
- Fachübergreifend und fächerverbindend unterrichten
- Interessen (von Mädchen und Jungen) aufgreifen und entwickeln
- Eigenständig lernen – gemeinsam lernen
- Lernen begleiten – Lernerfolg beurteilen
- Übergänge gestalten
Die SINUS-Module und alle weiteren in den SINUS-Programmen entstandenen Handreichungen können auf der Internetseite „sinus-an-grundschulen“ abgerufen werden.
Ziel des Programms
Mit dem Programm SINUS steht ein Konzept zur Unterrichtsentwicklung im Fach Mathematik zur Verfügung. Die teilnehmenden Schulen erhöhen ihre Unterrichtsqualität und steigern so die mathematischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Die Umsetzung der Kompetenzerwartungen des LehrplanPLUS und der Bildungsstandards ist das zentrale Anliegen von SINUS.
Umsetzung des Programms
- Die Kolleginnen und Kollegen einer Schule verstehen sich als Team, das gemeinsam an der Unterrichtsentwicklung in Mathematik arbeitet. Die aktive Teilnahme eines größeren Teils des Kollegiums ist optimal.
- Die teilnehmenden Schulen werden regional zu Schulgruppen zusammengefasst und von erfahrenen SINUS-Beraterinnen und–Beratern in der Regel zwei bis drei Jahre begleitet.
Die Lehrkräfte erhalten fachdidaktische Impulse für die Unterrichtsgestaltung und beteiligen sich aktiv bei den Schulgruppentreffen. Dies sind in Regel drei Arbeitstreffen pro Schuljahr (nachmittags).
Bei den jährlichen Regionaltagungen in den Regierungsbezirken (ganztägig) referieren renommierte Fachdidaktiker und erfahrene Schulpraktiker. Auch diese Veranstaltungen enthalten einen hohen Praxisbezug und binden die Teilnehmer aktiv ein. - Zwischen den Arbeitsgruppentreffen erproben die Lehrkräfte die erarbeiteten Module im eigenen Unterricht, kooperieren dabei mit ihren Kolleginnen und Kollegen und reflektieren regelmäßig über die gesetzten Ziele.
- Der intensive Erfahrungsaustausch im Kollegium und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anderer Schulen auf den Schulgruppentreffen stärkt die fachliche Kompetenz der Lehrkräfte und erweitert das Repertoire an Unterrichtsmethoden.